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Autoritäre Einstellungen und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht. Forschungsdaten zur Studie.

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Forschende

Name
Steiner, John M.
Fahrenberg, Jochen

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Informationen zum Datensatz

Titel Autoritäre Einstellungen und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht. Forschungsdaten zur Studie.
Titel, englisch Authoritarianism and social status of former members of the Waffen-SS and SS and of the Wehrmacht. Research data.
Zitation Steiner, J.M., & Fahrenberg, J. (2011). Autoritäre Einstellungen und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht. Forschungsdaten zur Studie. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.srjn66ei02
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Steiner, John M.; Fahrenberg, Jochen
Ende der Erhebung 1966
Veröffentlichung des Datensatzes 2011
Datensatz ID srjn66ei02
Studienbeschreibung Das Forschungsprojekt geht auf eine Anregung von Else Frenkel-Brunswik zurück, auch einmal Deutsche mit der Faschismus (F)-Skala zu untersuchen. Die autoritäre, anti-demokratische Einstellung müsste sich besonders prägnant bei ehemaligen Angehörigen der SS (und der Waffen-SS) zeigen. Zum Vergleich kamen ehemalige Angehörige der Wehrmacht in Frage. Es handelt sich hier um einen Datensatz, der auch für die Validität der F-Skala von herausragender Bedeutung ist, jedoch – wie Meloen (1993, S. 52, S. 68) feststellte – kaum beachtet wurde.
Die von 229 Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS und SS und von 202 Angehörigen der Wehrmacht zwischen 1962 und 1966 ausgefüllten Fragebogen waren in einer ersten Arbeit (Steiner & Fahrenberg, 1979) hauptsächlich im Hinblick auf die F-Skala und einige soziobiographische Merkmale ausgewertet worden. Dreißig Jahre nach der ersten Publikation wurde eine Reanalyse dieses Fragebogenmaterials vorgelegt (Steiner & Fahrenberg, 2000), die umfassender angelegt war und in der eine verbesserter Auswertungsmethodik angewendet wurde. Neben verschiedenen methodischen Verbesserungen sind besonders die Bestätigung und Absicherung der ursprünglich berichteten Gruppenunterschiede durch ein genaues Matching von Personen zu nennen. Diese waren zuvor mit soziodemographischen Merkmalen wie Schulbildung, Berufsschicht und Dienstrang konfundiert.

F-Skala
Die Gruppe der Waffen-SS und SS hat in der Reanalyse einen sehr signifikant höheren Mittelwert der F-Skala (M = 90.15, SD = 11.33) gegenüber der Gruppe Wehrmacht (M = 77.96, SD = 18.43) t (310) = 8.00, p< .0001, wobei das valide N =226 bzw. N = 194 beträgt. Die Effektstärke des Mittelwertunterschieds ist in Cohens Terminologie als mittel bis groß zu bezeichnen (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Statistische Zwillinge
Ausgehend von der Untersuchungsgruppe Wehrmacht wurden statistische Zwillinge der Gruppe Waffen-SS und SS herausgesucht, die dieselbe soziodemografische Merkmalskombination aufwiesen. Auch nach der schrittweisen Bildung statistischer Zwillinge blieben die Gruppenunterschiede auf der Einstellungsebene sehr signifikant. Die Befunde über den höheren Wert der F-Skala und den höheren Index für Kriegsauszeichnungen erwiesen sich ebenfalls als robust (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Zusammenfassung
Es ergab sich folgendes charakteristisches Merkmalsmuster für die ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS in Abhebung von den Angehörigen der Wehrmacht: autoritätsbezogen, konformistisch und gehorsam, intolerant, engstirnig und rigide, u. U. latent feindselig. Auch zwanzig Jahre nach Kriegsende und ca. fünfundzwanzig Jahre nach ihrer freiwilligen Meldung oder der Rekrutierung dieser Männer existieren typische Merkmale, die auf relativ überdauernde Dispositionen schließen lassen (Steiner & Fahrenberg, 2000).
Die Reanalyse aus dem Jahr 2000 stellte eine inhaltliche Erweiterung dar, durch die außerdem die Zuverlässigkeit der Aussagen durch das besser kontrollierte statistische Vorgehen erhöht werden konnte.
Studienbeschreibung, englisch The research project can be traced back to Else Frenkel-Brunswik’s suggestion to also survey Germans using the Fascism (F)-Scale. Authoritarian and anti-democratic attitudes should be able to be demonstrated particularly distinctly in former members of the SS (and the Waffen-SS). For comparison, former members of the Wehrmacht were considered. Although this dataset had hardly been regarded, it is - as Meloen (1993, S. 52, S. 68) determined - of outstanding importance to the validity of the F-Scale.
Questionnaires filled out by 229 members of the former Waffen-SS and SS as well as by 202 members of the Wehrmacht between 1962 and 1966 were analyzed in a an initial paper (Steiner & Fahrenberg, 1979), mainly with regard to the F-Scale and several sociobiographical traits. Thirty years after the initial publication, a reanalysis of the questionnaire material, which was more comprehensive and employed improved methods of analysis, was presented (Steiner & Fahrenberg, 2000). Besides various methodological improvements, the confirmation and validation of the originally reported group differences using an exact matching technique is of particular importance. Formerly, these results were confounded with sociodemographic traits such as schooling, occupational class and military rank.

F-Scale
In the reanalysis, the Waffen-SS and SS group has a much significantly higher mean on the F-Scale (M = 90.15, SD = 11.33) as compared to the Wehrmacht group (M = 77.96, SD = 18.43) t (310) = 8.00, p< .0001, whereby the valid N equal N =226 and N = 194 respectively. The effect size of this difference in mean value may be interpreted as medium to large according to Cohen’s terminology (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Statistical Twins
Beginning with the Wehrmacht group, statistical twins from the Waffen-SS and SS group with the same sociodemographic trait combinations were selected. Even after the step-by-step formation of statistical twins, the group differences in attitude remained highly significant. The findings on the higher value on the F-Scale and the higher index for war decorations proved to be robust as well (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Summary
The following characteristic trait pattern could be shown for the former members of the Waffen-SS and SS, when compared to the members of the Wehrmacht: authority-oriented, conformist and obedient, intolerant, narrow-minded and rigid, potentially latently hostile. Even twenty years after the end of the war and approx. twenty-five years after these men volunteered or were recruited, typical traits exist, pointing to relatively stable dispositions (Steiner & Fahrenberg, 2000).
The reanalysis from the year 2000 constituted a contentual enhancement, through which the reliability of the results could also be increased, by means of better controlled statistical methods.
Hypothesen Die zentrale Hypothese lautet, dass die ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS höhere Werte der Faschismus (F)-Skala aufweisen. Weitere Hypothesen beziehen sich auf zusätzlich erfragte Einstellungen und Merkmale.
Keyphrase authoritarianism & social status of former SS members & Wehrmacht soldiers in Nazi Germany, functional aspects of authoritarianism & obedience & individual differences, 229 former SS members & 202 Wehrmacht soldiers, research data
Förderung Alexander-von-Humboldt-Stiftung
Güte Die Daten konnten erst zwei Jahrzehnte nach Kriegsende gewonnen werden und die beiden Gruppen sind keine Zufallsstichproben. Insbesondere die Zusammensetzung der Gruppe Waffen-SS und SS und die möglichen Effekte einer Präselektion durch die Mitwirkung der HIAG und der ehemaligen Kommandeure bleiben unbekannt. Beide Mängel relativieren die Ergebnisse und die theoretische Interpretation (Steiner & Fahrenberg, 2000).
Die bei den Fragen zur Präferenz für bestimmte Musik, bzw. Berufe, bzw. Städte verlangte Rangordnung von Antwortmöglichkeiten wurde nur von ca. ein Viertel der Befragten mehr oder minder vollständig gegeben; viele haben nur einige der Kästchen angekreuzt. Dieser Sachverhalt wurde in drei Variablen zur Formatangabe (Rangfolge oder Ankreuzung) kodiert. Wegen dieser Inkonsistenzen wurden diese Variablenblöcke nicht vollständig, sondern nur exemplarisch ausgewertet.
Einzelne Daten fehlen sowohl bei den Items der F-Skala als auch bei anderen Variablen. Die Anzahl fehlender Daten der F-Skala ist in einer eigenen Variable erfasst.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse
Klassifikation, englisch Personality Traits & Processes
Schlagwörter, deutsch Autoritarismus
Gehorsam
Faschismus
Individuelle Unterschiede
Autoritäre Persönlichkeit
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Authoritarianism
Obedience
Fascism
Individual Differences
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Befragungsdaten
Klassifikation der Erhebung Teilstandardisiertes Erhebungsinstrument (Fragenformulierung vorgegeben; offenes Antwortformat)
Erhebungsinstrument Der Fragebogen besteht aus zwei Teilen: 21 Items der F-Skala, welche nach Adorno, Frenkel-Brunswik, Levinson und Sanford (1950) die Ausprägung von Grundzügen des Faschismus, d. h. autoritäre, antidemokratische Einstellung erfassen sollen, und weiteren 27, z.T. mehrgliedrigen Fragen (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Die Items der hier verwendeten F-Skalen-Kurzform wurden aus dem Itempool so ausgewählt, dass alle neun Bereiche mit relevanten Items vertreten sind: Conventionalism, Authoritarian Submission, Authoritarian Aggression, Anti-Intraception, Superstition and Stereotypy, Power and Toughness, Destructiveness and Cynicism, Projectivity, and Sex. Items, die als zu persönlich oder bedrohend gelten konnten, wurden – auf das Urteil von General a. D. Felix Steiner gestützt – weggelassen, um Antwortverweigerungen zu vermeiden. Folgende Items blieben übrig: Nr. 19, 32, 43, 53, 67 der F-Form 78, Nr. 50 der F-Form 60 und Nr. 2, 6, 9, 13, 18 – 19, 21, 25 – 27, 31, 37 – 39, 41 der F-Form 45 (vgl. Sanford et al. 1950, S. 226, 248, 255)(Steiner & Fahrenberg, 2000). Die Items wurden vom Erstautor übersetzt. Als Antwortformat wurde eine Skala von + 3 bis – 3 verwendet, wobei die mittlere Position „0“ nicht explizit genannt bzw. definiert ist.

Neben soziobiographischen Fragen wurde auch die bevorzugte Staatsform, Präferenz für eine von drei Eigenschaften (Treue, Ehre, Gerechtigkeit), Waffengattung, Dienstrang, Kriegsauszeichnungen (Tapferkeits- und Verwundeten-Orden) und der Zeitpunkt der Lektüre von Hitlers „Mein Kampf“ erhoben. Außerdem wurden drei Listen (Komponisten bzw. Musikrichtungen, Berufe, Großstädte verschiedener Länder) vorgegeben, um eventuell indirekte Hinweise auf typische Einstellungen zu gewinnen, z. B. Präferenz für Marschmusik, Sympathien für den Beruf des Polizisten und des Soldaten, Abneigungen gegen bestimmte Städte wie Jerusalem oder Moskau. Eine Anzahl weiterer Fragen zu NS-Ideologie, Glaubensbekenntnis, Juden, Gründen für den Eintritt in die Waffen-SS wurden im Fragebogenentwurf auf Anraten von General a. D. Steiner wieder gestrichen, um die Akzeptanz nicht zu gefährden (Steiner & Fahrenberg, 2000).
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- Papier und Bleistift
Erhebung in Abwesenheit eines Versuchsleiters
- Postalische Erhebung
Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Ehemalige Angehörige der Waffen-SS und SS sowie der Wehrmacht
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Anfallende Stichprobe
Quotenstichprobe
Probandenrekrutierung Durch Mithilfe des SS-Obergruppenführers und Generals a. D. der Waffen-SS, Felix Steiner, und durch Einschaltung der HIAG (Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit) konnte ein Rundschreiben an die Landesgruppen der HIAG gerichtet werden. Es wurde darin gebeten, die beigelegten Fragebogen ausgefüllt, aber ohne Namensnennung, nach München an General a. D. Steiner zu schicken; andere wurden dem Erstautor direkt übergeben oder zugeschickt. Wenn insgesamt 229 auswertbare Fragebogen gewonnen werden konnten, so ist dies vor allem der Mithilfe ehemaliger Waffen-SS Kommandeure zu verdanken und der noch relativ ausgeprägten hierarchischen Struktur dieser Organisation (Steiner & Fahrenberg, 2000).

Als Vergleichsgruppe dienten ehemalige Angehörige verschiedener Waffengattungen der Wehrmacht. Die Zufallsauswahl oder Parallelisierung dieser Personen war praktisch nicht durchführbar. Die hier analysierten 202 Fragebogen wurden, ebenfalls anonym, teils vom Erstautor, teils durch interessierte Helfer in verschiedenen Gebieten der Bundesrepublik sowie mit der Unterstützung von General a. D. Kurt Zeitzler durch den Verband Deutscher Soldaten gewonnen (Steiner & Fahrenberg, 2000).
Stichprobengröße 431 Individuen
Rücklauf/ Ausfall -
Geschlechtsverteilung 100% männliche Probanden (n=431)
Altersverteilung 30 Jahre oder älter
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen Items der F-Skala
Soziodemografische Variablen (Vorliebe für Vater/Mutter, Alter, Familienstand, Kinder, Besitztum (Eigenheim, Kraftwagen, Fernsehapparat), Schulbildung, Religiöses Bekenntnis, Beruf)
Präferenzen für Musikarten/Staatsformen
Wichtigste Eigenschaft (Treue oder Gerechtigkeit oder Ehre)
Berufliche Zufriedenheit
Gründe für berufliche Unzufriedenheit
Nichtmilitärische Berufsausbildung
Präferenzen für Berufe/Wohnorte
Zeitpunkt der Lektüre von "Mein Kampf"
Informationen zum Militärdienst im 2. Weltkrieg
Beruf des Vaters/der Mutter
Erhaltene Kriegsauszeichnungen
Regionale Herkunft
Formatangaben zu sympathischste Musik/Beruf/Stadt
Präferenz für Marschmusik
Präferenz für Wagners Musik
Gruppeneinteilung Waffen-SS/SS vs Wehrmacht
Versuchspersonennummer

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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgefüllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Die originale Skalierung von +3 (starke Überzeugung) bis -3 (starke Ablehnung) wurde in eine sechsstufige Skala mit einem mittleren Erwartungswert von 3,5 transformiert.

Die Antworten auf die Frage nach dem Beruf des Vaters und nach dem ausgeübten eigenen Beruf wurden kodiert, um das Sozialprestige des betreffenden Berufs zu erfassen. Verwendet wurde die Sozialprestige-Skala von Kleining und Moore (1968), welche dem Zeitraum der Datenerhebung näher liegt als heutige Methoden. Diese Publikation enthält eine Liste mit neun Gruppen zu je vier Berufen, die einen Anker zur Einstufung eines bestimmten Berufs geben (Kleining & Moore, 1968, S. 504, Karte SSE St/x). In einem zweiten Schritt wurden diese Einstufungen des Sozialprestiges zu fünf Schichten zusammengefasst: Oberschicht und obere Mittelschicht, mittlere Mittelschicht, untere Mittelschicht, obere Unterschicht und untere Unterschicht. – Die Antworten zum Beruf der Mutter wurden nicht ausgewertet, da fast ausschließlich „Hausfrau“ angegeben wurde.

Die Orden wurden in die folgenden Klassen eingeteilt: (1) Ritterkreuz, Deutsches Kreuz in Gold (Gewicht 4), (2) EK I, Nahkampforden und ähnliche Orden (Gewicht 3), (3) EKG II und ähnliche Orden (Gewicht 2), (4) sonstige Orden (Gewicht 1). Die Anzahl der von einer Person genannten Orden wurden mit diesem willkürlichen Gewicht multipliziert. Die so erhaltene Verteilung des Aggregats wurde in vier, ungefähr gleichbesetzte Stufen sowie „keine Orden“ zusammengefasst. Bei den Verwundeten-Orden wurde die folgende Gewichtung verwendet: Schwarz = 1, Silber = 5, Gold = 10. Die Verteilung wurde in zwei Stufen sowie „keine Verwundeten-Orden“ zusammengefasst. Herrn Jobst Freiherr von Cornberg wird auch an dieser Stelle für seine Beratung gedankt.

Hinsichtlich der Eigenschaften aus der Liste Treue, Ehre und Gerechtigkeit gab es bei einigen Personen Doppelnennungen, die dann insgesamt "missing data" gesetzt wurden. In einem zweiten Auswertungsschritt wurden Treue und Ehre zusammengefasst und Gerechtigkeit gegenübergestellt.

Wegen der unzureichenden Beantwortung der erbetenen Rangordnungen hinsichtlich präferierter Musikarten, Berufen und Städten wurden nur einzelne Items ausgewertet: die Präferenz für den Beruf des Beamten, des Soldaten und des Polizisten, bzw. für Marschmusik und Wagner. Die Itemantwort wurde als „1“ gewertet, wenn entweder eine Nennung auf Rangplatz 1 bis 5 vergeben war oder wenn das Item angekreuzt war.

Der Skalenwert der F-Skala kann auf verschiedene Weise berechnet werden: Wegen der relativ schlechtesten teststatistischen Eigenschaften aufgrund der item- und faktorenanalytischen Kontrollen kann das Item 10 „Wissenschaften …“ eliminiert werden. Auch kann eventuell eine Korrektur des Skalenwertes für die Anzahl der fehlenden Daten vorgenommen werden. Vier Fälle mit mehr als 9 fehlenden Daten sind ohnehin auszuklammern.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdatensatz
Dateiname srjn66ei02 _pd.txt
Inhalt 431 Probanden, 134 Variablen
Datenpunkte 431*134= 58 616 Datenpunkte
Variablen Items der F-Skala (21), soziodemografische Variablen (Vorliebe für Vater vs Mutter, Alter, Familienstand, Kinder, Besitztum (Eigenheim, Kraftwagen, Fernsehapparat), Schulbildung, Religiöses Bekenntnis)(9), bevorzugte Musik (16), bevorzugte Staatsform (1), wichtigste Eigenschaft Treue vs Gerechtigkeit vs Ehre (3), berufliche Zufriedenheit (19), Grund für berufliche Unzufriedenheit (6), nichtmilitärische Berufsausbildung (1), sympathischste Berufe (14), bevorzugte Wohnorte (30), Zeitpunkt der Lektüre von "Mein Kampf" (4), Informationen zum Militärdienst im 2. Weltkrieg (9), Berufsgruppe Vater/Befragter (2), Schichtzugehörigkeit Vater/Befragter (2), Anzahl Kriegsauszeichnungen (4), gewichtete und aggregierte Variablen zu Kriegsauszeichnungen (3), regionale Herkunft (1), Formatangabe sympathischste Musik/Beruf/Stadt (3), Gruppeneinteilung Waffen-SS/SS vs Wehrmacht (1), Versuchspersonennummer (1)
MD5 Hash ccc5101cae7693b0bad031aef79b1fb2
  
Beschreibung Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen
Dateiname srjn66ei02 _ad.txt
Inhalt 431 Probanden, 139 Variablen
Datenpunkte 431*139= 59 909 Datenpunkte
Variablen Items der F-Skala (21), soziodemografische Variablen (Vorliebe für Vater vs Mutter, Alter, Familienstand, Kinder, Besitztum (Eigenheim, Kraftwagen, Fernsehapparat), Schulbildung, Religiöses Bekenntnis)(9), bevorzugte Musik (16), bevorzugte Staatsform (1), wichtigste Eigenschaft Treue vs Gerechtigkeit vs Ehre (3), berufliche Zufriedenheit (19), Grund für berufliche Unzufriedenheit (6), nichtmilitärische Berufsausbildung (1), sympathischste Berufe (14), bevorzugte Wohnorte (30), Zeitpunkt der Lektüre von "Mein Kampf" (4), Informationen zum Militärdienst im 2. Weltkrieg (9), Berufsgruppe Vater/Befragter (2), Schichtzugehörigkeit Vater/Befragter (2), Anzahl Kriegsauszeichnungen (4), gewichtete und aggregierte Variablen zu Kriegsauszeichnungen (3), regionale Herkunft (1), Formatangabe sympathischste Musik/Beruf/Stadt (3), Gruppeneinteilung Waffen-SS/SS vs Wehrmacht (1), Versuchspersonennummer (1), Präferenz für Marschmusik (1), Präferenz für Wagners Musik (1), Anzahl fehlender Daten F-Skala (1), Summenwert F-Skala (21 Items) (1), Summenwert F-Skala (20 Items) (1), Summenwert F-Skala korrigiert (21 Items) (1), Summenwert F-Skala (20 Items) (1)
MD5 Hash 530fb9178fdea91ae10bf948cd084171
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz srjn66ei02 _pd.txt srjn66ei02 _kb.txt
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen srjn66ei02 _ad.txt srjn66ei02 _aa.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Fahrenberg, J. & Steiner, J. M. (2004). Adorno und die autoritäre Persönlichkeit. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 56, 127-152. Datensatz 0199501
Steiner, J.M. & Fahrenberg, J. (1970). Die Ausprägung autoritärer Einstellung bei ehemaligen Angehörigen der SS und der Wehrmacht. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 22, 551-566.
Steiner, J. M. & Fahrenberg, J. (2000). Autoritäre Einstellung und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht: Eine erweiterte Reanalyse der 1970 publizierten Untersuchung. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 52, 329-348.Datensatz 0156070

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Eingesetzte Testverfahren

Eingesetzte Testverfahren
Adorno, T.W., Frenkel-Brunswik, E., Levinson, D.J. & Sanford, R.N. (1950). The Authoritarian Personality. New York: Harper & Brothers.
Sanford, R. N., Adorno, T.W., Frenkel-Brunswik, E. & Levinson, D.J. (1950). The Measurement of Implicit Antidemocratic Trends. In: T.W. Adorno, E. Frenkel-Brunswik, D.J. Levinson & R. N. Sanford. The Authoritarian Personality (S. 222-288). New York: Harper & Brothers.

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Kleining, G. & Moore, H. (1968). Soziale Selbsteinstufung (SSE). Ein Instrument zur Messung sozialer Schichten. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 20, 502-552.Datensatz 9001460
Lederer, G. & Schmidt, P. (Hrsg.). (1995). Autoritarismus und Gesellschaft. Trendanalysen und vergleichende Jugenduntersuchungen von 1945 – 1993. Opladen: Leske und Budrich.Datensatz 0092019
Meloen, J.D. (1993). The F Scale as a Predictor of Fascism : An overview of 40 years of authoritarianism research. In : W.F. Stone, G. Lederer & R. Christie (Eds.): Strength and Weakness: The Authoritarian Personality Today (S. 47- 69). New York: Springer.
Steiner, J.M. (1976). Power Politics and Social Change in National Socialist Germany. A Process of Escalation into Mass Destruction. The Hague, Netherlands: Mouton.
Steiner, J.M. (1980). The SS Yesterday and Today: A Sociopsychological View. In: J.E. Dimsdale (Hrsg.) Survivors, Victims, and Perpetrators. Essays on the Nazi Holocaust (S. 405-456). Washington D. C.: Hemisphere.
Stone, W. F., Lederer, G. & Christie, R. (Eds). (1993). Strength and Weakness: The Authoritarian Personality today. New York: Springer.

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Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2062
Fax: +49 (0)651 201-2071



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