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Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1999.

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Forschende

Name
Fahrenberg, Jochen
Hampel, Rainer
Selg, Herbert

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Informationen zum Datensatz

Titel Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1999.
Titel, englisch Freiburg Personality Inventory FPI-R. Primary data from the standardization sample 1999.
Zitation Fahrenberg, J., Hampel, R., & Selg, H. (2010). Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar FPI-R. Prim√§rdaten der Normierungsstichprobe 1999. (Version 1) [Files auf CD-ROM]. Trier: Psychologisches Datenarchiv PsychData des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.fgjn99fr19
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Institut f√ľr Demoskopie Allensbach (IfD)
Ende der Erhebung 1999
Veröffentlichung des Datensatzes 2010
Datensatz ID fgjn99fr19
Studienbeschreibung Das Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar FPI-R ist ein Pers√∂nlichkeitsinventar f√ľr Jugendliche und Erwachsene (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Es kann allgemein zum Assessment von Pers√∂nlichkeitsmerkmalen und im Rahmen der klinischen Diagnostik eingesetzt werden. Durch die 138 Items dieses Fragebogens werden 12 Pers√∂nlichkeitsmerkmale erfasst: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivit√§t, Beanspruchung, K√∂rperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit sowie die beiden Sekund√§rfaktoren (im Sinne Eysencks) Extraversion und Emotionalit√§t (Neurotizismus).
Die Testentwicklung ist in den Testmanualen (1. Auflage, 1970, bis 8. Auflage, 2010) ausf√ľhrlich dargestellt. Die erste repr√§sentative Normierung wurde 1982 durchgef√ľhrt, konnte sich damals aber nur auf die alten Bundesl√§nder beziehen. Im Sinne der notwendigen Qualit√§tskontrolle wurde deshalb im Jahr 1999 eine neue Normierung durchgef√ľhrt. Diese sollte auch die neuen Bundesl√§nder umfassen und pr√ľfen, in wie weit sich die Normen im Zeitraum von 1982 bis 1999, d. h. √ľber 17 Jahre ge√§ndert haben. Anstelle der w√ľnschenswerten Kohortenstudie konnten praktisch nur zwei Querschnitte verglichen werden. In der neuen Untersuchung konnten sowohl testmethodische Eigenschaften (u.a. die Reliabilit√§ten) als auch die Struktur der Skalen √ľberpr√ľft werden.
Zusammenfassend ist als Ergebnis der Qualitätskontrolle festzustellen, dass die Struktur der FPI-Skalen und die Normierung der Testwerte in einer unerwartet deutlichen Weise reproduziert werden konnten.

Die vom Institut f√ľr Demoskopie, Allensbach, (IfD) durchgef√ľhrte Repr√§sentativerhebung wurde wieder genutzt, um √ľber das FPI hinaus soziodemographisch und psychologisch interessante Daten zu gewinnen. Der Fragebogen selbst enth√§lt nach dem Block der 138 Items des FPI-R eine gegen√ľber 1982 modifizierte Liste von Aussagen zu politischen und gesellschaftlichen Themen sowie Fragen zu den Bereichen berufliche Belastung, Lebenszufriedenheit, Risikofaktoren und Gesundheit. Wie in der vorausgegangenen Erhebung sollen die statistischen Analysen dieser Daten Validit√§tshinweise f√ľr bestimmte FPI-R Skalen liefern. Die Planung, Auswertung und Ergebnisdarstellung der neuen Erhebung stehen in einem engen Zusammenhang mit der Erhebung von 1982, deren Prim√§rdaten unter der Kennung fgjn82fr19 archiviert sind.

Drei Bereiche des FPI sind durch Skalenkonstruktionen und bevölkerungsrepräsentative Normierung weiter differenziert worden: mit dem Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren FAF (Hampel & Selg, 1975), der Freiburger Beschwerdenliste FBL-R (Fahrenberg, 1994) und dem Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ (Fahrenberg, Myrtek, Schumacher & Brähler, 2000). Die Primärdaten der FBL-R aufgrund der Repräsentativerhebung von 1993 sind unter der Kennung fgjn93fr19 archiviert, die Primärdaten des FLZ aufgrund der Repräsentativerhebung von 1994 unter der Kennung fgjn94fr12.
Studienbeschreibung, englisch The Freiburg Personality Inventory (FPI-R) is a personality inventory for adolescents and adults (aged 16 years to old age). It can generally be used for assessment of personality traits and in clinical diagnostics. Twelve personality characteristics are assessed by the 138 items of this questionnaire: life satisfaction, social orientation, achievement orientation, inhibitedness, impulsiveness, aggressiveness, strain, somatic complaints, health concern, frankness, and the 2 secondary factors (following Eysenck) extraversion and emotionality (neuroticism).
The test's development is thoroughly detailed in the test manuals (1st edition, 1970, to 8th edition, 2010). The first representative standardization was performed in 1982, but only related to the old German federal states (i.e., the former West Germany). For the necessary purposes of quality control, a new standardization was conducted in 1999. This included the new federal states (i.e., the former East Germany) and examined whether and to what extent the norms had changed in the 17 years between 1982 and 1999. Instead of the desired cohort study, only 2 cross-sectional comparisons could be conducted. In the new study, both methodological characteristics (including the reliabilities) and the structure of the scales were tested.
In summary, the results of the quality control showed that the structure of the FPI scales and the standardization of test scores could be reproduced in an unexpectedly clear manner.
The representative survey conducted by the Institut f√ľr Demoskopie Allensbach (IfD - Institute for Public Opinion Research) was used again to obtain, beyond the FPI data, sociodemographic and psychological data of interest. In addition to the block of 138 FPI-R items, the questionnaire contains a modified list of statements concerning political and social topics along with issues concerning the areas of occupational stress, life satisfaction, risk factors, and health. As in the previous survey, statistical analysis of this data is meant to provide certain validity indicators for specific FPI-R scales. The planning, evaluation, and presentation of the results of the new survey are closely related to the survey conducted in 1982 of which the primary data is archived under the identification code fgjn82fr19.
Three areas of the FPI have been further differentiated by scale construction and representative population standardization: using the Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (FAF; a questionnaire for the measurement of aggressiveness factors, Hampel & Selg, 1975), the Freiburger Beschwerdenliste FBL-R (FBL-R; Freiburg Complaint List, Fahrenberg, 1994), and the Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ; Questionnaire of Life Satisfaction, Fahrenberg, Myrtek, Schumacher ,& Brähler, 2000). The primary data of the FBL-R survey from 1993 are archived under the identification code fgjn93fr19; the primary data of the FLZ from 1994 under the identification code fgjn94fr12.
Hypothesen Die Normierung im Jahr 1982 ist in der neuen Erhebung 1999 befriedigend reproduzierbar, die u.U. auftretenden Unterschiede haben eine nur geringe Effektstärke.
Die Skalen des FPI-R sind befriedigend reproduzierbar, d.h. die Struktur und die teststatistischen Kennwerte stimmen in den wichtigsten Aspekten √ľberein.
Keyphrase validation of "Freiburger Persönlichkeitsinventar" (FPI), questionnaire for assessment of personality traits, representative sample of 3740 Germans aged 16 years and older, primary data
Förderung -
Güte Im Testmanual sind die wichtigsten sozio√∂konomischen und anderen Statusmerkmale der Normstichprobe zusammen mit dem Quotenplan f√ľr die quotierten Merkmale und mit den Erwartungswerten f√ľr die sonstigen, nicht-quotierten Merkmale dargestellt. Die √úbereinstimmung zwischen Sollwerten und Istwerten der quotierten Merkmale ist sehr befriedigend. Zusammenfassend kann behauptet werden, dass die Normstichprobe ein repr√§sentatives Abbild der √ľberhaupt in der Umfrage gem√§√ü Quotenplan erfassten Befragten ist und dass diese wiederum eine Repr√§sentativauswahl der Bev√∂lkerung in der Bundesrepublik ab 16 Jahren ist.

Bei der gro√üen Mehrzahl der FPI-Items fehlen weniger als 20 von 3740 Antworten. Der Mittelwert fehlender Antworten √ľber die Personen betr√§gt 0.29 (von 138 Items) mit einem Range von 0 bis 7. Das Eingangs-Item ‚ÄěIch habe die Anleitung gelesen und bin bereit, jeden Satz offen zu beantworten‚Äú wurde von 36 Personen verneint. Diese Fragebogen wurden dennoch in die Analyse einbezogen, da hinsichtlich der wichtigsten soziodemographischen Merkmale und der anf√§nglich berechneten 12 FPI-R Skalen keine signifikanten (p < .01) Unterschiede festzustellen waren. Bei den politisch-gesellschaftlichen Items sowie bei Fragen zur beruflichen Belastung und zum Gesundheitsbereich wurde eine gr√∂√üere Anzahl fehlender Daten zugelassen.

Von 3660 Personen (98%) der Stichprobe N = 3740 liegen weitgehend vollst√§ndige Statutsmerkmale aus den IfD-Interviews vor. Widersprechende Angaben √ľber Geschlecht und Alter (Altersgruppe) im FPI-Fragebogen und den IfD-Daten waren ausgeschlossen worden. Auch hinsichtlich Schulabschluss, Berufst√§tigkeit und Berufsgruppe gibt es nicht mehr aufzukl√§rende Abweichungen in der Gr√∂√üenordnung von einigen Prozent der F√§lle. Grunds√§tzlich wurden bei den statistischen Analysen und f√ľr die Normierung der FPI-Testwerte die auf dem FPI-Fragebogen eingetragenen Statusangaben Geschlecht und Alter verwendet.

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Persönlichkeitstests
Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse
Klassifikation, englisch Personality Scales & Inventories
Personality Traits & Processes
Schlagwörter, deutsch Klassische Testtheorie
Fragebögen
Persönlichkeitstests
Teststandardisierung
Testkonstruktion
Persönlichkeitsmerkmale
Aggressivität (Persönlichkeit)
Geselligkeit (Persönlichkeit)
Extraversion
Neurotizismus
Nervosität
Depressive Stimmung
Freiburger Persönlichkeitsinventar
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Classical Test Theory
Questionnaires
Personality Measures
Test Standardization
Test Construction
Personality Traits
Aggressiveness
Sociability
Extraversion
Neuroticism
Nervousness
Depression (Emotion)
Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Testdaten
Klassifikation der Erhebung Normiertes Testverfahren
Erhebungsinstrument Multistrategische Konstruktion
Die Skalenentwicklung des FPI-R ist hypothetisch-deduktiv mit der entschiedenen Auswahl von Pers√∂nlichkeitseigenschaften f√ľr bestimmte Forschungs- und Praxisbereiche und empirisch-induktiv mit den verwendeten Faktoren- und Clusteranalysen. Der Ansatz ist eigenschaftstheoretisch, und dieses Pers√∂nlichkeitsinventar soll als Beschreibungssystem mittlerer Bandbreite f√ľr verschiedene differentiell-psychologische Assessmentaufgaben dienen.
An dem 1999 gewonnenem Datensatz wurden ‚Äď wie zuvor ‚Äď neben der Faktorenanalyse auch Clusteranalysen nach Wards Verfahren zur Ordnung der Items durchgef√ľhrt. Die Rasch-Skalierungen wurden jedoch mit der folgenden Begr√ľndung nicht weitergef√ľhrt. Diese Modelle machen sehr einschr√§nkende Voraussetzungen, die aber in ihren z.T. unerw√ľnschten und sogar negativen Konsequenzen f√ľr die facettenreichen Pers√∂nlichkeitseigenschaften noch nicht hinreichend gekl√§rt sind. Auch die neueren Item-Response-Modelle werden f√ľr die Konstruktion von Pers√∂nlichkeitsmerkmalen nicht als die ‚ÄěMethode der Wahl‚Äú angesehen vgl. die ausf√ľhrliche Diskussion im Testmanual der 8. Auflage (2010).
F√ľr die Konstruktion des FPI wurde der gesamte Datensatz (N = 3740) verwendet. Die Analysen erfolgten mit den entsprechenden Programmen aus dem SAS (SAS Institute Inc.) und SPSS, die Faktorenanalysen mit der Principal Components-Methode und Varimax-Rotation, die Clusteranalysen nach Ward mit HGROUP (proc CLUS des SAS, Un√§hnlichkeitsma√ü 1-r). Generell wurden keine fehlenden Daten ersetzt, sondern je nach Analyse mit der reduzierten Personenzahl (paarweiser Ausschluss) gearbeitet. Abweichungen zwischen einzelnen Resultaten k√∂nnen durch Unterschiede der Methoden, der einzelnen Algorithmen (Proc-Anweisungen im SAS bzw. SPSS) und durch Unterschiede der missing-data-Behandlung bedingt sein.

Ergebnisse der Rekonstruktion
Der Vergleich der beiden gro√üen Repr√§sentativerhebungen von 1982 und 1999 zeigte, dass die Struktur des FPI-R sowie testmethodische Statistiken, Reliabilit√§tskoeffizienten und sogar die Normwerte sehr gut reproduzierbar sind. Die Gruppierung der Items aufgrund der neuen Faktorenanalysen und Clusteranalysen entspricht sehr weitgehend dem bisherigen Item-Skalen-Schl√ľssel; einzelne Abweichungen werden im Testmanual diskutiert. Die an der neuen Normierungsstichprobe berechneten Konsistenzkoeffizienten (Cronbach's Alpha) liegen zwischen 0.73 und 0.83. Diese Koeffizienten sind f√ľr 12 bzw. 14 Items umfassende Skalen befriedigend. H√∂here Koeffizienten w√ľrden zwar eine gr√∂√üere Homogenit√§t anzeigen, anderseits auch Redundanz von Item-Inhalten. Stabilit√§tskoeffizienten liegen aus (nicht-repr√§sentativen) Studien vor.

Normierung
Die Normierung konnte anhand der f√ľr Westdeutschland repr√§sentativen Stichproben 1982 und 1999 (Teil-Stichprobe) kontrolliert werden. Dar√ľberhinaus sind Trends in den Mittelwerten der FPI-Skalen ein interessanter Befund, der jedoch mangels echter Kohortenstudie vorsichtig interpretiert werden muss. In f√ľnf FPI-R Skalen ergeben sich hoch signifikante (p < 0.001) Ver√§nderungen von 1982 zu 1999: eine Zunahme der Testwerte in den Skalen Lebenszufriedenheit, Aggressivit√§t, Offenheit und um eine Abnahme in den Skalen Soziale Orientierung und K√∂rperliche Beschwerden. Der Mittelwertvergleich ist hier durch die Kontrolle der Einflussgr√∂√üen Geschlecht, Alter, Schulabschluss und Einkommensgruppe mit dem Verfahren der matched pairs abzusichern. ‚Äď Die Effektst√§rken dieser mittelfristigen Ver√§nderungen sind jedoch gering, d.h. noch nicht einmal als kleine Effektst√§rken (d = 0.20) zu bezeichnen.

Ost-West-Unterschiede
Beim Vergleich der beiden Datens√§tze des FPI-R von 1982 und 1999 sind in mehreren soziodemographischen Merkmalen deutliche Unterschiede zu erkennen, die haupts√§chlich durch die Erweiterung auf die Bev√∂lkerung der neuen Bundesl√§nder zu erkl√§ren sind. Die Ost ‚Äď West Unterschiede in den FPI-Testwerten weisen nur eine geringe Effektst√§rke auf. Deswegen wurden die Itemanalysen und Faktorenanalysen an der gesamten Stichprobe durchgef√ľhrt und auf eine Reduktion der Stichprobe, um die proportionale Zusammensetzung nach den Quoten der Bundesl√§nder zu erreichen, verzichtet.

Aufbau des Fragebogens
Durch die 138 Items dieses Fragebogens werden 12 Persönlichkeitsmerkmale erfasst: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit sowie die beiden Sekundärfaktoren (im Sinne Eysencks) Extraversion und Emotionalität (Neurotizismus). Bei den Fragebogenitems handelt es sich um Aussagesätze, zu denen die Zustimmung/Ablehnung erfragt wird ("stimmt"; "stimmt nicht").
Aufgrund von Faktoren- und Itemanalysen wurden aus den 32 Einstellungsitems heuristisch 5 Skalen gebildet: Nationalkonservative, Liberale, √Ėkologische, Internationalistische und Frauenpolitische Einstellung.
Datenerhebungsmethode Erhebung in Anwesenheit eines Versuchsleiters
- Einzelvorgabe
- Papier und Bleistift
Zeitdimension einmalige Erhebung
Erhebungszeitraum -
Besonderheiten -
Population Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland (alte und neue Bundesländer) im Alter von 16 und mehr Jahren.
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Quotenstichprobe
Probandenrekrutierung F√ľr diese Studie wurden etwa 500 Befragungsauftr√§ge oder Quoten f√ľr jeweils f√ľnf Interviews auf Bundesl√§nder und Regierungsbezirke nach 6 Ortsgr√∂√üenklassen verteilt. Innerhalb dieser regionalen Einheiten wurden dem Interviewer das Geschlecht in Kombination mit dem Alter sowie die Beteiligung am Erwerbsleben in Kombination mit dem Geschlecht und den verschiedenen Berufskreisen vorgegeben.
Um auch die neuen Bundesl√§nder in hinreichender Tiefe analysieren zu k√∂nnen, wurden diese in der Stichprobe deutlich st√§rker ber√ľcksichtigt, als es ihrem Anteil an der Gesamtbev√∂lkerung entspricht. Falls bev√∂lkerungsrepr√§sentative Aussagen f√ľr Gesamtdeutschland gew√ľnscht werden, muss diese Disproportionalit√§t √ľber eine Gewichtung aufgehoben werden, bei welcher der Stichprobenanteil der neuen Bundesl√§nder von 44 % auf den tats√§chlichen Bev√∂lkerungsanteil von 20% heruntergewichtet wird.
Stichprobengröße 3740 Individuen
Rücklauf/ Ausfall Von den insgesamt 4097 Personen, die an den Mehr-Themen-Umfragen von September bis November 1999 teilgenommen haben, f√ľllten 3805 (93 %) den Fragebogen aus. Von diesen Fragebogen wurden 65 (1.7 %) eliminiert: 17 wegen Widerspr√ľchen bei den Angaben zu Geschlecht und Alter zwischen den Fragebogen und dem IfD Datensatz sowie 48 wegen einer zu gro√üen Anzahl fehlender Daten im FPI. In √úbereinstimmung mit den im Manual publizierten Empfehlungen sollte ein Fragebogen mit mehr als 7 fehlenden Antworten (5 % von 138 Items) nicht ausgewertet werden. Die Normierungsstichprobe umfasste also N = 3740 Personen.
Die Interviewer hatten notiert, ob das FPI gleich ausgef√ľllt (63.9%), sp√§ter ausgef√ľllt und abgeholt (28.9 %) oder zur√ľckgeschickt wurde (2.1 %, ohne Angabe 5.1 %).
Geschlechtsverteilung 53,4% weibliche Probanden (n=1997)
46,6% männliche Probanden (n=1743)
Altersverteilung 16 Jahre oder älter
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen FPI-Items
Soziodemographische Merkmalen (Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Familienstand, Alleinlebend, Berufstätigkeit, Berufsgruppe, Rente, Ost-/Westdeutschland)
Meinungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen
Berufliche Belastung
Gesundheitszustand
Rauchgewohnheiten
Körperlänge/-gewicht
√úbergewicht
Chronische Krankheiten
Anzahl von Krankenhausaufenthalten/Operationen/Kuren/Arztbesuchen
Psychotherapie
Einnahme von Medikamenten
Soziodemographische Informationen des IfD (Geschlecht, Altersgruppe, Schulabschluss, Berufliche Tätigkeit, Einkommen, Personenzahl im Haushalt, Anzahl der Kinder nach Altersgruppen, Familienstand, Zusammenleben, Bundesland, Wohnortcharakter, Einwohnerzahl)
Fragenteil des IfD (Kirchenmitglied, Konfession, Kirchenbesuch, Gewerkschaftsmitglied, sympathischste Partei, Beurteilung des Interviews hinsichtlich L√§nge und Interessantheit; Ausf√ľllen des Fragebogens unter An-/Abwesenheit des Interviewers, Erhebungswelle)
Interviewereinstufung des IfD (Sicherheit, soziale Schicht, Energisches Auftreten, Freundlichkeit des Befragten)

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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgef√ľllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Die Datenmatrix enthält die unmittelbare, rohe Übertragung der Ursprungsaufzeichnungen in eine maschinenlesbare Form nach einfachen Kodiervorschriften.

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdatensatz
Dateiname fgjn99fr19_pd.txt
Inhalt 3740 Probanden, 241 Variablen
Datenpunkte 3740*241=901340 Datenpunkte
Variablen FPI-Items (138) Soziodemographische Variablen (10) Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen (32) Berufliche Belastung (3) Zufriedenheit (4) Gesundheitszustand (1) Rauchgewohnheiten (2) Körpergröße (1) Körpergewicht (1) Übergewicht (1) Chronische Krankheiten (1) Krankenhausaufenthalte (1) Operationen (1) Kuren (1) Arztbesuche (1) Psychotherapie (1) Einnahme von Medikamenten (4) Soziodemographische Angaben des IFD (25) Kirchenzugehörigkeit/-aktivitäten (IfD) (3) Informationen zum Interview (Interessantheit, Dauer, An-/Abwesenheit des Interviewers) (IfD) (3) Interviewereinstufung des Befragten (Sicherheit, soziale Schicht, Auftreten) (IfD) (4) Gewerkschaftsmitgliedschaft (IfD) (1) Sympathischste Partei (IfD) (1) Versuchspersonennummer (1)
MD5 Hash e102262e82f5444b146fbb80827f3b6c
  
Beschreibung Primärdatensatz mit abgeleiteten Variablen
Dateiname fgjn99fr19_ad.txt
Inhalt 3740 Probanden, 258 Variablen
Datenpunkte 3740*258=964920 Datenpunkte
Variablen FPI-Items (138) Soziodemographische Variablen (10) Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen (32) Berufliche Belastung (3) Zufriedenheit (4) Gesundheitszustand (1) Rauchgewohnheiten (2) Körpergröße (1) Körpergewicht (1) Übergewicht (1) Chronische Krankheiten (1) Krankenhausaufenthalte (1) Operationen (1) Kuren (1) Arztbesuche (1) Psychotherapie (1) Einnahme von Medikamenten (4) Soziodemographische Angaben des IFD (25) Kirchenzugehörigkeit/-aktivitäten (IfD) (3) Informationen zum Interview (Interessantheit, Dauer, An-/Abwesenheit des Interviewers) (IfD) (3) Interviewereinstufung des Befragten (Sicherheit, soziale Schicht, Auftreten) (IfD) (4) Gewerkschaftsmitgliedschaft (IfD) (1) Sympathischste Partei (IfD) (1) Versuchspersonennummer (1) Skalen des FPI (12) Skalen zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen (5)
MD5 Hash 1e9c728d9d2bec97ae81582c1f9d5bc4
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz fgjn99fr19_pd.txt fgjn99fr19_kb.txt
Deutsches Kodebuch zum Primärdatensatz mit abgeleitete Variablen fgjn99fr19_ad.txt fgjn99fr19_aa.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Fahrenberg, J. & Selg, H. (1970). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI. Handanweisung (1. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (1985). Die revidierte Form des Freiburger Persönlichkeitsinventars FPI-R. Diagnostica, 31, 1-21. Datensatz 0008231
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (1984). Das Freiburger Persönlichkeitsinventar (revidierte Fassung FPI-R und teilweise geänderte Fassung FPI-A1 (4. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Datensatz 9001360
Fahrenberg, J., Hampel, R. & Selg, H. (2010). Freiburger Persönlichkeitsinventar (8., erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Fahrenberg, J., Selg, H. & Hampel, R. (1983). Die bev√∂lkerungsrepr√§sentative Normierung des Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventars FPI-A. Diagnostica, 29, 336‚Äď343.Datensatz 0000535
Hampel, R. & Fahrenberg, J. (1984). Zur Revision des FPI: Weitere Analysen und ergänzende Tabellen zur 4. Auflage. Forschungsberichte des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg, Nr. 12. Und online in Internet: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-26185 [und http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2010/2618/ ] (Stand: 28.06.2010)Datensatz 0002326

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Weiterführende Literatur

Weiterführende Literatur
Fahrenberg, J. (1994). Die Freiburger Beschwerdenliste (FBL). Form FBL-G und revidierte Form FBL-R. Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9000962
Fahrenberg, J., Myrtek, M., Schumacher, J. & Brähler, E. (2000). Fragebogen zur Lebenszufriedenheit (FLZ). Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9001035
Hampel, R. & Selg, H. (1975). Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (FAF). Handanweisung. Göttingen: Hogrefe.Datensatz 9000731
Hollmann, H. (1988). Das Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar. Diagnostica, 34, 277‚Äď285.
J√§ger, R. S. (1985). Testinformationen. Das Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar (FPI). Diagnostica, 31, 246‚Äď250.
Ostendorf, F. (1997) Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar ‚Äď Revidierte Fassung (FPI-R). Zeitschrift f√ľr Differentielle und Diagnostische Psychologie, 18, 81‚Äď85.
Roth, M., Schmitt, V. & Herzberg, P.Y. (2010). Psychologische Diagnostik in der Praxis: Ergebnis einer Umfrage unter BDP-Mitgliedern. Report Psychologie, 35, Heft 3, 118-128. Datensatz 0226481
Seidenst√ľcker, G. (1985). Testbesprechung. Das Freiburger Pers√∂nlichkeitsinventar in der vierten Auflage. Was ist neu? Was bringt es dem Klinischen Psychologen. Zeitschrift f√ľr Klinische Psychologie, 14, 242‚Äď246.

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Weitere Informationen

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Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2062
Fax: +49 (0)651 201-2071



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