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Primärdaten zu "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen"

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Forschende

Name
Weigand, Rosalie
Pr√ľ√üing-Peters, Jan
Jacobsen, Thomas

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Informationen zum Datensatz

Titel Primärdaten zu "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen"
Titel, englisch Primary data on "Looking at Life Through Rose-Colored Glasses: Dispositional Positive Affect is Related to the Intensity of Aesthetic Experiences"
Zitation Weigand, R., Pr√ľ√üing-Peters, J., & Jacobsen, T. (2021). Prim√§rdaten zu "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verst√§rkt die Intensit√§t √§sthetischer Erfahrungen" (Version 1.0.0) [Daten und Dokumentation]. Trier: Forschungsdatenzentrum des Leibniz Institut für Psychologie ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.wdre21pr16
Sprache der Variablendokumentation Deutsch
Verantwortlichkeit für die Datenerhebung Weigand, Rosalie; Pr√ľ√üing-Peters, Jan; Jacobsen, Thomas
Ende der Erhebung 2021
Veröffentlichung des Datensatzes 2021
Datensatz ID wdre21pr16
Studienbeschreibung Die Forschungslage impliziert, dass Personen mit einer Tendenz zu mehr positivem Affekt bevorzugt auf positive Reize achten. Anekdotische Hinweise besagen sogar, dass Individuen mehr Sch√∂nheit wahrnehmen, wenn positiver Affekt vorherrscht. In der diesem Datensatz zugrundliegenden Studie wurde die Rolle des dispositionellen Affekts bei der Vorhersage der H√§ufigkeit und Intensit√§t von √§sthetischen Erfahrungen untersucht. Im Rahmen einer 14-t√§gigen Experience-Sampling-Untersuchung (N = 97) wurden Daten zu √§sthetischen Emotionen gesammelt. Die ESM-Daten wurden mit dispositionellen Affektfrageb√∂gen in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen dispositionellem positiven Affekt und der Intensit√§t √§sthetischer Erfahrungen. Dispositioneller Affekt und die H√§ufigkeit √§sthetischer Erfahrungen standen jedoch in keinem Zusammenhang. Ebenso scheint der Zusammenhang nicht moderiert zu werden √ľber die aktuelle Stimmung. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der dispositionelle Affekt weniger vorhersagt, wie viel Sch√∂nheit wir sehen, sondern eher, wie sehr wir sie genie√üen.
Studienbeschreibung, englisch Research implies that individuals with a tendency towards more positive affect prefer to pay attention to positive stimuli. Anecdotal evidence even suggests that individuals perceive more beauty when positive affect is prevalent. In the study underlying this data set, the role of dispositional affect in predicting the frequency and intensity of aesthetic experiences was investigated. A 14-day experience sampling survey (N = 97) was used to collect data on aesthetic emotions. The ESM data were correlated with dispositional affect questionnaires. The results showed a positive relationship between dispositional positive affect and the intensity of aesthetic experiences. However, dispositional affect and the frequency of aesthetic experiences were not related. Similarly, the relationship does not appear to be moderated by current mood. These results illustrate that dispositional affect predicts not so much how much beauty we see, but rather how much we enjoy it.
Hypothesen H1: Dispositioneller positiver Affekt erhöht die Häufigkeit ästhetischer Erfahrungen
H2: Dispositioneller negativer Affekt verringert die Häufigkeit ästhetischer Erfahrungen
H3: Dispositioneller positiver Affekt erhöht die Intensität ästhetischer Erfahrungen
H4: Dispositioneller negativer Affekt verringert die Intensität ästhetischer Erfahrungen
Keyphrase -
Förderung -
Güte -
Bezugskriterien

Datendateien und die mit ihnen assoziierten Zusatzmaterialien, die unter den Voraussetzungen von Zugriffsklasse 1Bestellung mit E-Mail Account einer wissenschaftlichen Einrichtung und Angaben zur intendierten Nutzung der Daten bezogen werden können:
wdre21pr16_pd_de.txt
wdre21pr16_pd_en.txt

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PSYNDEX Klassifikation & Schlagwörter

Klassifikation, deutsch Wahrnehmung
Kognitive Prozesse
Klassifikation, englisch Sensory Perception
Cognitive Processes
Schlagwörter, deutsch Aesthetik
Affektive Valenz
Persönlichkeitseigenschaften
Datensammlung
Schlagwörter, englisch Data Collection

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Beschreibung der Methode

Forschungsform Befragungsdaten
Klassifikation der Erhebung Vollstandardisiertes Erhebungsinstrument
Erhebungsinstrument -
Datenerhebungsmethode Zun√§chst f√ľllten die Teilnehmenden online die Frageb√∂gen zum dispositionellen Affekt aus. Dispositioneller Affekt wurden mit dem Positive and Negative Affect Schedule (PANAS; Watson et al., 1988) und den Dispositional Positive Emotions Scales (DPES; Shiota et al., 2006) erfasst. Die PANAS besteht aus zehn Attributen des positiven und zehn Attributen des negativen Affekts. Die Angaben wurden auf einer f√ľnfstufigen Skala von 1 (√ľberhaupt nicht) bis 5 (extrem) gemacht. Die DPES misst die allgemeine Disposition, sieben verschiedene positive Emotionen zu erleben. Sie besteht aus 38 Items und verwendet ein siebenstufiges Ratingformat (1 = stimme √ľberhaupt nicht zu bis 7 = stimme voll und ganz zu). Die Reihenfolge, in der die beiden Frageb√∂gen pr√§sentiert wurden, war randomisiert.
W√§hrend der folgenden 14 Tage wurden die Teilnehmenden viermal t√§glich w√§hrend individuell gew√§hlter 60-min√ľtiger Zeitbl√∂cke zuf√§llig von der mobilen App (PIEL Survey) aufgefordert, einen Fragebogen auszuf√ľllen, und hatten dann bis zu 15 min Zeit, um auf den Fragebogen zu reagieren. Zu jedem Messzeitpunkt beantworteten sie Fragen zu ihrer letzten √§sthetischen Erfahrung seit dem vorherigen Messzeitpunkt. Sie beantworteten die Frage "Haben Sie seit dem letzten Messzeitpunkt eine √§sthetische Erfahrung gemacht?" auf einer bin√§ren Skala. Um die Intensit√§t der √§sthetischen Erfahrung zu erfassen, wurden zehn Items aus der Aesthetic-Emotions-Scale (AESTHEMOS; Schindler et al., 2017) pr√§sentiert. Die Items wurden auf einer f√ľnfstufigen Likert-Skala beantwortet, die von 1 (√ľberhaupt nicht) bis 5 (sehr) reichte. Zur Messung der Stimmung wurde eine Kurzskala verwendet (Wilhelm & Schoebi, 2007). Zu jedem Erhebungszeitpunkt beantworteten die Teilnehmenden die Aussage "In diesem Moment f√ľhle ich mich:‚Äú mit Hilfe von sechs bipolaren Items auf einer siebenstufigen Skala von 0 (z.B. sehr m√ľde) bis 6 (z.B. sehr wach).
Zeitdimension mehrmalige Erhebung
Erhebungszeitraum Experience-Sampling Methode/Tagebuchstudie
Besonderheiten -
Population 97 Teilnehmende (87 Studierende und 10 Angehörige anderer Berufsgruppen)
Untersuchungseinheit Individuen
Stichprobe Anfallende Stichprobe
Probandenrekrutierung Per E-Mail-Verteiler wurden die Studierenden auf die Studie aufmerksam gemacht. Als Kompensation bekamen sie Versuchspersonenstunden, welche sie sich als Studienkredit anrechnen lassen konnten.
Die anderen Teilnehmer wurden pers√∂nlich durch Jan Pr√ľ√üing-Peters, den Verantwortlichen f√ľr die Datenerhebung, kontaktiert. Um den Datenr√ľcklauf zu erh√∂hen stand Herr Pr√ľ√üing-Peters in regelm√§√üigem telefonischen Kontakt mit den Teilnehmenden.
Stichprobengröße 97
Rücklauf/ Ausfall Sechs zus√§tzliche Teilnehmer (VP 41, 80, 91, 96, 102 und 106) konnten aufgrund von technischen Problemen nicht an der ESM-Studie teilnehmen. Eine zus√§tzliche Teilnehmerin (VP 47) wurde ausgeschlossen aufgrund von Kenntnissen √ľber die Hypothesen. Zwei zus√§tzliche Datens√§tze wurde beim Versand zerst√∂rt (VP 99 und 120). Die VP-Nummern 1, 8, 11, 12, 13, und 15-25 sind nicht vergeben.
Geschlechtsverteilung 41% weibliche Teilnehmende
59% männliche Teilnehmende
Altersverteilung 15-55 Jahre
Sondergruppen -
Land Deutschland
Region -
Stadt -
Variablen Prädiktoren:
Dispositional Positive Emotions Scales (DPES): Freude_1, Freude_2, Freude_3, Freude_4, Freude_5, Freude_6, Zufriedenheit_1, Zufriedenheit_2, Zufriedenheit_3, Zufriedenheit_4, Zufriedenheit_5, Mitgefuehl_1, Mitgefuehl_2, Mitgefuehl_3, Mitgefuehl_4, Mitgefuehl_5, Humor_1, Humor_2, Humor_3, Humor_4, Humor_5, Liebe_1, Liebe_2, Liebe_3, Liebe_4, Liebe_5, Liebe_6, Stolz_1, Stolz_2, Stolz_3, Stolz_4, Stolz_5, Ehrfurcht_1, Ehrfurcht_2, Ehrfurcht_3, Ehrfurcht_4, Ehrfurcht_5, Ehrfurcht_6
Positive and Negative Affect Schedule (PANAS): PA_aktiv, NA_bek√ľmmert, PA_interessiert, PA_freudig_erregt, NA_ver√§rgert, PA_stark, NA_schuldig, NA_erschrocken, NA_feindselig, PA_angeregt, PA_stolz, NA_gereizt, PA_begeistert, NA_besch√§mt, PA_wach, NA_nerv√∂s, PA_entschlossen, PA_aufmerksam, NA_durcheinander, NA_√§ngstlich

Kriterien:
Erfahrung
Aesthetic Emotions Scale (AESTHEMOS): A1_schoen, A2_gefiel, A3_beeindruckt, A4_ergriffen, A5_Ehrfurcht, A6_verzaubert, A7_nostalgisch, A8_beruhigt, A9_√ľberrascht, A10_Einsicht

Kontrollvariablen:
Alter
Geschlecht
Beruf
Energie: wach, energielos
Valenz: unzufrieden, wohl
Ruhe: ruhig, angespannt

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Datenstatus

Datenstatus Vollständiger Datensatz
Ursprungsaufzeichnungen Von Vp oder VL ausgef√ľllte Fragebogen mit geschlossenen und/oder offenen Antworten
Verarbeitung Datenmatrix enthält unmittelbare, rohe Übertragung der Ursprungsaufzeichnungen in eine
maschinenlesbare Form nach einfachen Kodiervorschriften

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Beschreibung der bereitgestellten Daten

Beschreibung Primärdaten zu der Studie "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen"
Dateiname wdre21pr16_pd_de.txt
Inhalt 4662 Zeilen, 92 Spalten
Datenpunkte 4662*92=428.904 Datenpunkte
Variablen Dispositional Positive Emotions Scales (DPES): Freude_1, Freude_2, Freude_3, Freude_4, Freude_5, Freude_6, Zufriedenheit_1, Zufriedenheit_2, Zufriedenheit_3, Zufriedenheit_4, Zufriedenheit_5, Mitgefuehl_1, Mitgefuehl_2, Mitgefuehl_3, Mitgefuehl_4, Mitgefuehl_5, Humor_1, Humor_2, Humor_3, Humor_4, Humor_5, Liebe_1, Liebe_2, Liebe_3, Liebe_4, Liebe_5, Liebe_6, Stolz_1, Stolz_2, Stolz_3, Stolz_4, Stolz_5, Ehrfurcht_1, Ehrfurcht_2, Ehrfurcht_3, Ehrfurcht_4, Ehrfurcht_5, Ehrfurcht_6; Positive and Negative Affect Schedule (PANAS): PA_aktiv, NA_bek√ľmmert, PA_interessiert, PA_freudig_erregt, NA_ver√§rgert, PA_stark, NA_schuldig, NA_erschrocken, NA_feindselig, PA_angeregt, PA_stolz, NA_gereizt, PA_begeistert, NA_besch√§mt, PA_wach, NA_nerv√∂s, PA_entschlossen, PA_aufmerksam, NA_durcheinander, NA_√§ngstlich; Erfahrung; Aesthetic Emotions Scale (AESTHEMOS): A1_schoen, A2_gefiel, A3_beeindruckt, A4_ergriffen, A5_Ehrfurcht, A6_verzaubert, A7_nostalgisch, A8_beruhigt, A9_√ľberrascht, A10_Einsicht; Alter, Geschlecht, Beruf; Energie: wach, energielos; Valenz: unzufrieden, wohl; Ruhe: ruhig, angespannt
MD5 Hash FF515450725542F7849C80C7F3CB97BE
Bezugskriterien Zugriffsklasse 1Bestellung mit E-Mail Account einer wissenschaftlichen Einrichtung und Angaben zur intendierten Nutzung der Daten
  
Beschreibung englische Version der Primärdaten zu der Studie "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen"
Dateiname wdre21pr16_pd_en.txt
Inhalt 4662 Zeilen, 92 Spalten
Datenpunkte 4662*92=428.904 Datenpunkte
Variablen Dispositional Positive Emotions Scales (DPES): Freude_1, Freude_2, Freude_3, Freude_4, Freude_5, Freude_6, Zufriedenheit_1, Zufriedenheit_2, Zufriedenheit_3, Zufriedenheit_4, Zufriedenheit_5, Mitgefuehl_1, Mitgefuehl_2, Mitgefuehl_3, Mitgefuehl_4, Mitgefuehl_5, Humor_1, Humor_2, Humor_3, Humor_4, Humor_5, Liebe_1, Liebe_2, Liebe_3, Liebe_4, Liebe_5, Liebe_6, Stolz_1, Stolz_2, Stolz_3, Stolz_4, Stolz_5, Ehrfurcht_1, Ehrfurcht_2, Ehrfurcht_3, Ehrfurcht_4, Ehrfurcht_5, Ehrfurcht_6; Positive and Negative Affect Schedule (PANAS): PA_aktiv, NA_bek√ľmmert, PA_interessiert, PA_freudig_erregt, NA_ver√§rgert, PA_stark, NA_schuldig, NA_erschrocken, NA_feindselig, PA_angeregt, PA_stolz, NA_gereizt, PA_begeistert, NA_besch√§mt, PA_wach, NA_nerv√∂s, PA_entschlossen, PA_aufmerksam, NA_durcheinander, NA_√§ngstlich; Erfahrung; Aesthetic Emotions Scale (AESTHEMOS): A1_schoen, A2_gefiel, A3_beeindruckt, A4_ergriffen, A5_Ehrfurcht, A6_verzaubert, A7_nostalgisch, A8_beruhigt, A9_√ľberrascht, A10_Einsicht; Alter, Geschlecht, Beruf; Energie: wach, energielos; Valenz: unzufrieden, wohl; Ruhe: ruhig, angespannt
MD5 Hash 5FE4EBC44A994509060F91CA9A655432
Bezugskriterien Zugriffsklasse 1Bestellung mit E-Mail Account einer wissenschaftlichen Einrichtung und Angaben zur intendierten Nutzung der Daten
  

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Beschreibung der sonstigen Materialien

Beschreibung Dateiname
Kodebuch zu den Primärdaten der Studie "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen" wdre21pr16_kb_de.txt
englisches Kodebuch zu den Primärdaten der Studie "Durch die rosarote Brille betrachtet: Dispositioneller positiver Affekt verstärkt die Intensität ästhetischer Erfahrungen" wdre21pr16_kb_en.txt

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Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen

Unmittelbar auf den Datensatz bezogene Veröffentlichungen
Weigand, R. & Jacobsen, T. (2021). Looking at Life Through Rose-Colored Glasses: Dispositional Positive Affect is Related to the Intensity of Aesthetic Experiences. Manuscript submitted for publication.

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Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID)
Forschungsdatenzentrum für die Psychologie
Universitätsring 15
54296 Trier
Telefon: +49 (0)651 201-2872
Fax: +49 (0)651 201-2071



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